Wasserkörper_Interface

Wasserkörper_Interface von Lea Torcelli

Ich weiß sehr gut, da[ss] die Dinge einander durchdringen.“ J. Cage

Drei PerformerInnen mit fünf Instrumenten und drei Kontaktmikrofonen.

Die Pluralität der Zahl 1 [Körper]. Wasserhaut [Berührung]. Subjekt-Substanzen [Flüssig]. Selbstaktualisierungsprozesse [Interaktionen].

Das Selbst nicht als Abgeschlossenes sondern Pluralistisches, Prozessierendes, permanent in Interaktion Befindliches, Flüssiges.
I fill myself. Drei PerformerInnen bilden einen immateriellen Berührungskörper, ein Immaterial zwischen innerem Feedback, eigener Stimme und Beziehungen. Die PerformerInnen bewegen sich als flüssige, einander durchdringende Subjekt-Substanzen zwischen verschiedenen persönlichen Rollenbildern [Sie ist], Improvisationen [Ich bin] und Berührungen [Du bist] in einem rituellen Ablauf [Wir sind]. Den Rahmen bildet eine zeitlich und räumliche Anordnung, ähnlich einem begehbaren Schaubild, in welches die PerformerInnen eingeordnet sind und in welches sie intermedial eingreifen. Die BesucherInnen werden als “Reflektierende” [Sie sind] ebenfalls Teil der pluralistischen Selbstkonstruktion mit der sich die Frage der Berührungsmöglichkeit [Oberflächenbildung] der einzelnen Substanzen verkörpert. Das Konzept des Wasserkörpers wird so immersiv gemeinsam erfahrbar.

In Interaktion mit Pascal Zahn und IsAaC EH